Fiona Franka Terler wurde in der bewaldeten Obersteiermark geboren. Schon als Kind zeigte sich ihre lebhafte Fantasie – sie erfand eigene Welten, schrieb Geschichten, Gedichte und kleine Theaterstücke. Ihre Fähigkeit mit Sprache und Worten umzugehen stach schon im Deutschunterricht hervor. Neben ihrer Tätigkeit als Musicaldarstellerin, Sängerin und Schauspielerin ist das Schreiben für sie seit jeher ein Ort der inneren Wahrheit und der Heilung. Worte sind für sie Musik – und Musik ist für sie Sprache. Ihr Zugang zur Kunst ist tief, ehrlich und intuitiv. Mit „Illusion der Liebe – Eine Reise zu mir“ veröffentlicht sie erstmals eine Auswahl ihrer Gedichte – Texte, die zwischen Sehnsucht und Selbstfindung, Schmerz und Stärke, Verletzlichkeit und Würde pendeln. Sie lebt derzeit in Wien.
Dieses Buch ist eine Sammlung von Gefühlen. Von Sehnsucht, Illusion, Nähe, Verlust – und der langsamen, zarten Rückkehr zu mir selbst. Ich habe diese Gedichte nicht geschrieben, sie haben sich geschrieben – durch mich hindurch. In Nächten voller Fragen, in Momenten der Klarheit, in Tränen, in Wut, in Hoffnung. Manche Zeilen sind Liebeserklärungen, andere Abschiede, die nie ausgesprochen wurden. Einige stammen von einem verletzten Kind, andere von einer Frau, die sich aufrichtet. Was all diese Texte verbindet, ist der Wunsch, wahr zu sein. Ehrlich mit dem, was war. Sanft mit dem, was ist. Und offen für das, was kommt. Ich widme diesen Gedichtband denjenigen, die zu viel gefühlt haben – und sich trotzdem wieder aufgerichtet haben. Du bist nicht allein.
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